Am 17. + 18.9 fand in Fulda das Finale der Bowhunter Liga statt. Bei Regenschauern am Samstag und Dauerregen am Sonntag durften die Teilnehmer im schönen Schlosspark des Schlosses Fasanerie schießen.

An den Qualifikationsturnieren nahmen insgesamt über 400 Schützen an 33 Austragungsorten teil.

Für das Finale qualifizierten sich 150 Schützen, die sich in 3 Runden bis zum Finalschießen 1 gegen 1 durchgekämpften. Hier warteten 4 Ziele, die im Doppelhunter-Modus (2 Pfeile pro Ziel) beschossen wurden.

Am 31. Juli fand die LVM 3D in Krefeld statt. Auch hier musste der Pandemie Tribut gezollt werden, was sich so auswirkte, dass wegen fehlender Hände kein 24er-, sondern nur ein 12-Ziel-Parcours aufgestellt werden konnte. Damit nicht zweimal dieselbe Runde gelaufen wurde, war eine längere Mittagspause eingeplant, während der nicht nur das gut vorbereitete Buffet geleert wurde, sondern auch der Parcours umgestellt wurde. Herzlichen Dank an dieser Stelle, dass der KSSK es trotz der wenigen Hände geschafft hat, ein tolles Turnier auf die Beine zu stellen.

Was ich überhaupt nicht toll fand, war die Tatsache, dass von den ursprünglich 9 gemeldeten Teilnehmern vom SFT nur 5 teilnehmen durften. Alle Teilnehmer der Altersklasse „Schüler“ wurden wieder ausgeladen, weil schon in der Ausschreibung stand, dass diese Gruppe nur starten darf, wenn sich mindestens 4 Teilnehmer einer Klasse (getrennt nach Geschlecht und Bogenart) anmelden. Diese Einschränkung gab es ausschließlich für die Schülerklasse.

Am vergangenen Wochenende (3. & 4.10) fand bei durchwachsenem Wetter mit Sonnenschein, Niederschlag, Windböen und frischen Temperaturen die „DM Bowhunter“ auf Schloss Fasanerie in Fulda statt.

Die Targets der Bowhunter sind liebevoll gestaltete 3D-Ziele aus wetter- und schussbeständigem Schaumstoff. Verteilt im Waldgelände stehen Hirsch, Wildschwein, Fuchs und Hase und andere Skulpturen und warten auf die Schützinnen und Schützen des insgesamt rund 360 Sportler/innen großen Teilnehmerfeldes jeden Alters und der unterschiedlichsten Bogenklassen, vom High-Tech „Freestyle Unlimited“ mit Visierung und Umlenkrollen bis zum „Primitivbogen“ mit Abschuss über den bloßen Handrücken.

Die im Wald aufgestellte Szenerie der lebensecht wirkenden Tiernachbildungen ist eine Fleiß-Arbeit der Rhöner Bogenschützen UG als lokaler Ausrichter der DM in Zusammenwirken mit dem Deutschen Feldbogen Sportverband (DFBV) als zuständiger Verband und Veranstalter.

3 unterschiedliche Varianten der Bogensportwertung waren in den beiden Tagen zu durchlaufen; die „3-Pfeil“, „Doppel-Hunter (2-Pfeil)“ und „Hunter (1-Pfeil)“-Runde stellte die Schütz/innen vor unterschiedliche Herausforderungen an Konzentration und mentale Stärke. Die Schussdistanzen auf 4 verschiedene Zielgruppen mit wechselnd unbekannten Entfernungen von 6m bis zu 55m sind insbesondere beim Anblick der Bogenklassen Primitivbogen, Langbogen und Traditionell Recurve eine beachtliche sportliche Leistung, die technisch höherwertigen Bogenklassen sind nicht minder anspruchsvoll, geht es dort doch oft nur um wenige Zentimeter im Trefferbild, die den Sieg in der jeweiligen Bogenklasse entscheiden. 

Erstmalig als Ausrichter einer DFBV Regionalmeisterschaft hat Tiemo Wolff mit seinem Archeryhotel in der umgebenden Landschaft der Vulkaneifel in Kopp am 13./14.11.2021 einen DFBV Bowhunter Parcours mit 28 Stationen gestellt und sicher mit seiner Auswahl an spektakulären Bergauf-, Bergab-, und Über-Tal-Schüssen das Herz der Bogensportgemeinschaft gewonnen

Das regnerische Eifel-Wetter, welches am Samstag für aufgeweichte Böden und schlammverschmierte Schütz(inn)en sorgte, hatte dann am 2. Turniertag ein Einsehen, so dass die Regenklamotten im Auto bleiben konnten, der Eifel-Charme über die teils knöcheltiefen Geläufe in Bachnähe blieb den Turnierteilnehmer(inn)en aber auch am 2. Tag erhalten.

Neu für die Schütz(inn)en war die differenziertere Aufteilung der Wertungszonen in die 3 Bereiche Innen-, Aussenkill und Körper; dies wurde allgemein unproblematisch aufgenommen.

am Samstag, 11. Mai, fand der erste Schnupperkurs für intuitives Bogenschießen im Jahr 2019 statt. Die Zahl von ursprünglich 5 angemeldeten Teilnehmern erhöhte sich spontan auf 7, als sich ein Pärchen – eigentlich zum Zuschauen gekommen – entschloss auch mitzumachen. Das Wetter spielte hervorragend mit, anfangs etwas kühl, stieg die Temperatur im weiteren Verlauf, als die Sonne immer öfter durch die Wolken lugte.

   
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